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Velosammelaktion "Velos für Afrika" vom 20.04.2013

11.04.2013

Velos wiederverwerten statt verschrotten - Sammelaktion in Biel vom Samstag, 20. April Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 350‘000 neue Velos gekauft. Damit werden gleichzeitig viele alte Fahrräder überflüssig: Sie lagern in Kellern, blockieren Veloständer oder landen auf dem Schrottplatz. «Velos für Afrika» bietet eine sinnvolle Alternative und verbindet Entwicklungszusammenarbeit in Afrika mit Arbeitsintegration in der Schweiz.

Die nächste Gelegenheit, ausgediente Fahrräder für Afrika zu spenden, bietet sich anlässlich der Velobörse von «Pro Velo» Biel.


Wann: Samstag, 20. April, 7-15 Uhr
Wo: Feldschlösschenareal, Johann-Aberli-Strasse 30, Biel


In 20 Jahren 100'000 Schweizer Recycling-Velos nach Afrika geliefert
«Velos für Afrika» sammelt seit 20 Jahren ausgediente Fahrräder, bereitet sie auf und exportiert sie dann nach Afrika. Die Velos verbessern die Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung in vielerlei Hinsicht: Sie sind günstige Transportmittel für Menschen und Ware. Sie verkürzen Arbeits-, Transport- und Schulwege. Sie sichern Einkommen und es entstehen Arbeitsplätze durch Velowerkstätten sowie durch den Velo- und Ersatzteilhandel vor Ort. 2012 konnte das 100‘000ste Velo nach Tansania verschifft werden. «Ein schöner Erfolg, aber noch lange nicht genug, denn die Nachfrage nach den Schweizer Recycling-Velos ist unvermindert gross», sagt Matthias Maurer von «Velos für Afrika». Deshalb werden auch 2013 rund 30 Sammelaktionen in der ganzen Schweiz durchgeführt.


Nutzen in der Schweiz: Arbeit und soziale Integration für Erwerbslose

Das Projekt «Velos für Afrika» wird vom Gump- & Drahtesel im Berner Liebefeld geführt. Das Unternehmen verbindet geschickt die Entwicklungszusammenarbeit in Afrika mit Integrationsarbeit in der Schweiz. Denn im Gump- & Drahtesel und in seinen Partnerwerkstätten in der ganzen Schweiz werden die gesammelten Fahrräder durch Erwerbslose oder Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aufbereitet.